Seniors démarrent une communauté résidentielle comme un bien commun

mardi 30 novembre 2010
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l’article est traduit en résumé

Märkische Allgemeine Zeitung, 30 novembre 2010

Une ancien immeuble col­lectif fut l’hébergement de la pre­mière com­mu­nauté col­lective des seniores

Dix per­sonnes du troi­sième âge se sont réunit à une com­mu­nauté vivant ensemble dans une maison. La maison appar­tenant à une infir­mière qui avait acquis cette immeuble col­lectif datant de dernier 19e siècle. Les membres de la Col­lo­cation et leurs proches parents ont fondé une Com­mu­nauté de com­met­tants qui décide sur les par­te­naires de service d’assistance. Cette com­mu­nauté veille à ce que tous les membres se sentent à l’aise ; ils ont l’usage des infir­mières et des achats pour la journée.

Opa Schulz aus Werder hat jetzt eine neue Adresse. Er fühlt sich nicht mehr so einsam, wie in seiner eins­tigen Wohnung. Und wenn er Hilfe braucht, sind immer zwei Pfle­ge­kräfte da.

Der Wer­de­raner ist einer von 10 Senioren, die nun in der Hauff­straße 39 in einer kleinen Gemein­schaft leben und betreut werden. Die WG zog in diesem Monat ein, zwei Plätze sind gerade noch frei. Heinz Schulz, der ehe­malige Zim­mermann, freut sich, denn ob er mit­kochen möchte oder sich gleich an den gedeckten Tisch in der WG setzen möchte, kann er sich aus­suchen. Er muss auch nicht so früh auf­stehen, wie seine Nachbar nebenan. Er und die anderen Bewohner fühlen sich auch nicht fremd, denn die Zimmer sind mit den ihnen ver­trauten Möbeln ein­ge­richtet. Wenn man mit den Nachbarn der WG aber mal plaudern will, trifft man sich im gemein­samen Wohn­zimmer. All das hat auch den ehe­ma­ligen Flei­scher­meister Sieg­fried Gast aus Babelsberg so gut gefallen, dass er inz­wi­schen ein­ge­zogen ist. „Ich bin glü­cklich hier, sehr zufrieden mit dem, wie es ist.“

Eine soge­nannte Auf­trag­ge­ber­ge­mein­schaft aus Bewohnern und Angehö­rigen ist auch schon gegründet. Sie ent­scheidet über den Pflegedienst-​​Partner, achtet aber auch darauf, dass sich die Bewohner wohl fühlen, ihre indi­vi­duellen Wünsche beachtet werden.

Für die Wohn­ge­mein­schaft hat die erfahrene Kran­ken­sch­wester Karina Eggert aus Werder die ent­schei­denden Voraus­set­zungen ges­chaffen. „Ich ers­tei­gerte das einstige Mehr­fa­mi­lienhaus im ver­gan­genen Jahr, aber ein Schnäppchen war es nicht, denn neun weitere Bieter waren inter­es­siert“, sagt Eggert. Sie habe den Mut zum Kauf und zur alters­ge­rechten Sanierung gefunden, weil Senioren und deren Angehörige immer wieder nach genau so einer Ein­richtung für eine Senioren-​​WG gefragt haben. Eine solche Gemein­schaft gibt es bereits aber unter einem anderen Ver­walter in der Phö­bener Straße in Werder, wo die Karina Haus­kran­kenp­flege die Senioren bereits betreut.

Bevor die Bewohner in der Hauff­straße ein­ziehen konnten, musste Eggert erst einen Fahrstuhl ein­bauen lassen. Darüber hinaus sind vier Bäder, eine Küche und Gemein­schaftsräume ents­tanden. „In der Küche kann gemeinsam gekocht werden, auch am Spei­senplan wirken unsere Bewohner mit“, sagt Eggert. Den Einkauf über­nehmen Mitar­beiter des Hauses. Zwei Pfle­ge­kräfte der Karina Haus­kran­kenp­flege kümmern sich täglich um die Bewohner, die auch nachts ver­sorgt werden.

Während das Haus für die WG fertig ist, muss Eggert im zweiten Block, den sie mit dem WG-​​Gebäude im Paket erworben hat, noch Sanie­rungen ein­planen. Dort wohnen vier Mieter. Am Vertrag soll sich laut Eggert auch nichts ändern.



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