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Mit 79 Jahren stelle ich meine persönlichen "Lebenswege" ins Internet
Geboren in der "Weimar RepublikMeine Eltern entstammten Handwerkerfamilien, die mütterlicherseits aus Kaschubien / Polen und väterlicherseits aus der sorbischen Lausitz, aus existenzieller Not ihre slavischen Siedlungsgebiete verließen und nach Berlin zogen. Mutter und Vater waren ehrsame Bürger und versuchten, Lebensunterhalt durch ehrliche Arbeit zu sichern. Doch weder Vater als Tischler, noch Mutter als Schneiderin fanden in der Zeit der Wirtschaftskrise von 1929 eine bezahlte Arbeit. Meine Eltern lebten in Berlin von Anfang an auf dem Wedding, wo am 1. Mai meines Geburtsjahres - meine Mutter war bereits im siebten Monat mit mir schwanger - der SPD-Polizeipräsident den Befehl auf Einsatz der Schusswaffe gegen demonstrierende Arbeitslose gab. Am 2. Juli 1929 in Berlin geboren, durchlebte ich als Kleinkind die demokratischen Wirren der Weimarer Republik. Aufgewachsen in Faschismus und KriegVom 4. bis 16. Lebensjahr verbrachte ich meine Kindheit und einen Teil meiner Jugend im "großdeutschen tausendjährigen Reich", das sich mit diktatorischen Mitteln und Krieg Europa einzuverleiben versuchte. Auch ich rief "Heil Hitler" und wollte im Krieg - manipuliert wie ich war - mit Leib und Seel dem "deutschen Endsieg" dienen - obgleich ich ja auf Grund meiner slawischen Herkunft nach der "reinen" germanischen Rasse "als nicht nicht zugehörig" eingestuft wurde. Meine Mutter, mein 1935 geborener Bruder und ich wurden dann am 26. April 1945 durch den Vormarsch der Sowjetarmee von faschistischen Diktatur befreit. Mein Vater kam erst 1946 aus der Kriegsgefangenschaft wieder nach Hause. Zwischen Diktatur und DemokratieMeine restliche Jugend wurde stark durch die Wirren der Nachkriegszeit geprägt. Nirgends im besetzten Deutschland noch in Europa gab es echte demokratische Verhältnisse. Auch nicht in Frankreich, wo ich 1947 versuchte, Arbeit, Brot und eine "neue Heimat" zu finden, die Werbeplakate der französischen Besatzungsmacht jungen Deutschen versprachen. Arbeit und Brot erhielt ich als Bergarbeiter in den Steinkohlebergwerken Nordfrankreichs. Nach fünf Jahren siegte jedoch das Heimweh und ich ging in meine "alte" Heimat zurück. Die westliche Bundesrepublik unter Adenauer und mit den weiterhin in Amt und Würde herrschenden "alten" Staatsdienern und Richtern weckte nicht meine Neugier auf ein neues, besseres Leben. Mein mir gebliebener jugendlicher Elan fand in der Deutschen Demokratischen Republik ausreichend Zeit und Gelegenheit, den Rahmen der verkündeten "antifaschistischen, demokratischen und sozialistischen Gesellschaft" auszuleben. Ich nahm vor allem die sich bietenden Bildungschancen war, holte das Abitur nach und studierte Journalistik und Informationswissenschaften, alles im sogenannten Fernstudium während der journalistischen Vollzeitbeschäftigung Leider wurde bald aus dem verheißenden positiven Ansatz eine offiziell verkündete "Diktatur des Proletariats". Nach anfänglicher Gutheißung von Weg und Ziel, einschließlich des Mauerbaus, folgte Ernüchterung und Zweifel an Mittel und Methoden der Macht, die den "neuen, den wahren Menschen" schaffen wollte. Am 4. November 1989 forderte ich gemeinsam mit fast einer Million anderen Bürgern eine andere DDR, in der die Menschenrechte geachtet und eine wirkliche Demokratie gelebt wird. 1990 wurde ich wie all die anderen 17 Millionen Bürger der DDR in den Rechtsstaat Bundesrepublik Deutschland "übernommen". Auf der Suche nach wirklicher Demokratie und FriedenSeither lebe ich als Rentner in einer vierten Gesellschaftsordnung, die sich auch demokratisch nennt, jedoch kapitalistisch geprägt ist. Diese neue Gesellschaft präsentierte sich mit dem Anspruch auf Freiheit und bewies dies mit ihrer, sich auf "europäische Werte" stützenden transnationalen Politik. Dennoch werden wir ehemaligen DDR-Bürger als Bürger 2. Klasse behandelt ( ca. 80 % Entlohnung oder Rente). Begeistert engagierte ich mich - wieder mit Leib und Seel - den Verlockungen der sich entwickelnden europäischen Integration, hoffend, dass nun endlich Expansion und Krieg der Vergangenheit angehört und friedliches und solidarisches Zusammenleben zu Wohlstand und Bildung für alle führt. In einer Versammlung der FIME, der Internationalen Föderation der Europahäuser, im Frühjahr 1997 befand ich mich allerdings in einsamer Minderheit, als alle anderen Kongressteilnehmer für die Bombardierung Serbiens auch durch die EU und damit auch durch deutsches Militär, votierten. Der 15. Februar 2002 sah mich dann allerdings mitten unter einer Million Menschen, die sich in Berlin gegen den Krieg gegen den Irak aussprachen. Seither unterstütze ich alle Bestrebungen in der Zivilgesellschaft, die auf ein friedliches, solidarisches und rechtstaatliches Europa ausgerichtet sind, in dem die Völker, die Bürger demokratisch an der nachhaltigen Entwicklung einer wirklich humanistischen Europäischen Union der Regionen und Bürger teilhaben können. Seit 33 Jahren lebe ich mit meiner Frau Roswitha zusammen und bin seit nunmehr 27 Jahren verheiratet. Aus vorher gegangenen Ehen habe ich drei Töchter und einen Sohn.
Weltanschauung entsteht aus dem Anschauen der WeltNach dem 2. Weltkrieg lebte ich - die fünf Jahre Frankreich-Aufenthalt ausgenommen - hauptsächlich in Berlin und nunmehr seit 2004 in Potsdam, der Geburtsstadt meiner Frau. Hatten wir bereits zu DDR-Zeiten viele Länder in Osteuropa und in Mittelasien erkunden können, so eröffnete sich mit dem Fall der Mauer die Möglichkeit unsere nunmehr freie Zeit in Frankreich und Italien zu verbringen. Hinzugekommen ist neuerdings auch Nordfriesland, wo wir liebe und offenherzige Menschen kennengelernt haben. Unsere gemeinsamen Reisen nach Israel, in die USA und nach Kanada ergänzten unser Wissen über diese Welt, in der wir leben, und formten mit an unserer Weltanschauung, in der das Engagement für ein friedliches Zusammenleben der Menschen, für soziale Gerechtigkeit und soziale Mitverantwortung, Verständnis für die Andersartigkeit des Anderen und Solidarität einen festen Platz hat. 25. November 2008 C’est avec 79 ans que je met online mes "itinéraires biographies"
Né en "République de Weimar"Mes parents sont issus de familles d’artisans, de part ma mère, ils vivaient en Cachubie / Pologne et de part de mon père en Lausitz sorabe. La misère existentielle à l’époque les força à quitter leurs territoires d’origine slave et s’établir à Berlin. Ma mère et mon père étaient des citoyens de bonne foi. Ils essayaient de gagner leur vie par un travail honnête. En 1929, l’année de ma naissance et de la première grande crise économique mondiale, ni mon père comme menuiser, ni ma mère comme couturière n’ont trouvé une activité professionnelle payée. A Berlin mes parents vivaient dès le début dans le quartier Wedding. Ce quartier fut aussi l’endroit où lors de la manif du 1er mai 1929 le chef de la police de Berlin - membre du parti SPD - donna l’ordre d’utiliser les armes à feu contre les chômeurs manifestants. Je suis né le 2 juillet de cette année.J’ai ensuite vécu ma petite enfance pendand les troubles démocratiques et la descente de la République de Weimar Grandit en fascisme et en guerreEntre la 4ieme et la 16ieme année de ma vie, j’avais vécu mon enfance et une partie de ma jeunesse au sein du « Grand Empire allemand de mille ans » qui tenta, avec des méthodes de dictature et de guerre, de s’approprier l’Europe. Moi aussi, j’ai crié « Heil Hitler » (Salut Hitler) et, bien manipulé par la propagande fasciste, je me suis donné corps et âme à la « victoire finale allemande ». Tout cela, bien que je n’étais pas classifié par mon instituteur :«ne correspondant pas à la pure race germanique » en raison de mon ascendance slave. Le 26 avril 1945, le reste de notre famille, ma mère, mon frère, moi, fut libérée par l’ Armée soviétique. Mon père étant en captivité anglaise jusqu’en 1947. Entre dictature et démocratieLe reste de ma jeunesse a été fortement marquée par les troubles de l’après-guerre. N’importe où en Allemagne occupée ni encore en Europe n’exista une véritable démocratie. Non plus en France, en 1947 où j’ai essayé trouver du travail, du pain et une « nouvelle patrie » qui ont été promis par des affiches, de l’occupant français, aux jeunes Allemands. Du travail et du pain, que j’ai reçu en tant que mineur dans les mines de charbon du nord de la France. Après cinq ans la nostalgie l’a remporté et je suis rentré à mon « vieux » Heimat (chez moi). La République fédérale ouest-allemande sous le guide d’Adenauer avec ses serviteurs d’État – secrétaires d’Etat et juges – serviteurs aussi de l’ancien État nazi ne créaient pas ma curiosité à une nouvelle vie meilleure et démocratique. L’élan de ma jeunesse toujours bien vif a trouvé en République Démocratique Allemande suffisamment de temps et de possibilités à se concrétiser dans le cadre de la « société antifasciste, démocratique et socialiste » publiquement annoncée. J’ai bien profité des offres publiques et gratuites de formation, en rattrapant le bac, je suivais des études en sciences journalistique et information , tout cela par correspondance pendant les pleins emplois rédactionnels. Bientôt l’approche pleine de promesses se qualifia à une « dictature du prolétariat » également promulguée publiquement. À une approbation initiale du chemin et du but , y compris l’édification du mur, succéda un désenchantement et doute sur les moyens et les méthodes du pouvoir qui prétendait tout le temps vouloir faire émerger le « nouveau, le vrai homme ». En commun avec plus d’une million d’autres citoyens j’ai revendiqué le 4 novembre 1989 au centre de Berlin-Est une autre RDA : une RDA reconnaissant les droits de l’homme et pratiquant une vraie démocratie citoyenne. En 1990, les 17 million de citoyens de la RDA ont été « absorbés » par la République Fédérale de l’Allemagne, un « État de droit » En route vers une vraie démocratie et une paix mondialiséeDepuis je vis en tant que retraité dans une quatrième qualité sociale, s’appelant démocratique tout en étant gravée par le capitalisme. Cette nouvelle société se présentait pour nous tous avec la prétention de la liberté et la prouva par sa politique transnationale s’appuyant sur les « valeurs européennes ». Pourtant nous, les ressortissants de l’ancienne RDA, sont toujours traités "citoyens de deuxième classe" vu la différence dans les énumérations et les retraites (vers 80 pour-cent de nos homologues ouest-allemands). Enthousiasmé comme toujours je m’engageai avec corps et âme aux attraits de l’intégration s’élargissant de l’Europe, tout en espérant que l’expansion et la guerre appartiennent maintenant au passé et qu’une cohabitation pacifique et solidaire aboutira au bien-être et à l’éducation pour toutes les personnes sans distinction. Lors d’une conférence de la FIME, la Fédération Internationale des Maisons de l’Europe, au printemps 1999, je me retrouvais minoritaire lorsque les autres participants à la conférence, tous des « combattants pour une Europe pacifique », votaient en faveur du bombardement de la Serbie par les forces militaires de l’UE et donc aussi par les soldats allemands. Le 15 février 2002 par contre, je me retrouvai au milieu de plus d’un million de jeunes, de vieux, de femmes et d’ hommes, revendiquant au centre de Berlin le NON à la guerre contre l’Irak. Depuis je soutiens tous les efforts de la société civile orientés vers une Europe de paix, de la solidarité et dotée par des droits, une Europe dans laquelle les peuples, les citoyens puissent participer démocratiquement à un développement durable d’une Union européenne rassemblant d’une manière humaniste les régions et les citoyens. Pendant 33 ans je vit avec Roswitha et depuis 27 ans nous sommes mariés. J’ai trois filles et un fils issus des mariages précédentes.
La conception de vie naît en contemplant la vieAprès la Seconde guerre mondiale je vivais – exception faite le cinq ans en France - surtout à Berlin (Allemagne). Depuis 2004 à Potsdam, ville natale de ma femme. Pendant les 40 ans de la RDA nous avons bien profité des possibilités de voyager dans les pays de l’Europe de l’Est et de l’Asie. Par la chute du mur de nouvelles possibilités s’ouvraient pour nos pour pouvoir passer beaucoup de temps en France, en Italie et en Espagne. Nous avons aussi fait connaissance de la région Frise du Nord où nous avons pu connaître des gens aimables et ouverts. Nos voyages communs à l’Israël, aux Etats-Unis et au Canada complétaient nos connaissances de ce monde dans la quel nous vivons, et ont contribué à former considérablement notre conception de vie (Weltanschauung), dans laquelle sont ancrés profondément notre engagement en faveur d’une cohabitation pacifique des êtres humains, d’une justice sociale et d’une coresponsabilité sociale, et notre compréhension de la différence de l’autre et la solidarité. 2 novembre 2008 |